Archiv für April 2011

„Die Universität ist ein hässliches Gebäude“ …

… Zitiert der Blog Spiegelschrift, und beteiligt sich an der Debatte über die Universität im Kapitalismus – deshalb zitierien wir hier an dieser Stelle mal Spiegelschrift:

Nicht die bessere Universität ist das erkämpfenswerte Ideal, nicht einmal die kritische Universität. Eine kritische Universität kann einzig die Abschaffung der Universität bedeuten, die Zerschlagung aller ihrer konstitutiven Bestandteile: Der Dozentierenden-Studierenden-Trennung (wie auch die Aufhebung der Trennung zwischen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Teilnehmer_innen), des Noten-, Abschluss- und Fachsystems, d.h. des Ausbildungscharakters, ihre Begrenzung nach Außen, ihre räumliche und inhaltliche Abgesondertheit – schließlich die Trennung von Theorie und Praxis, die die Universität noch in der Forderung nach mehr Praxisnähe reproduziert. All dies ist innerhalb einer kapitalistisch verfassten Gesellschaft nicht zu erwarten – warum also überhaupt eine spezifisch universitäre Politik?

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Antwort der LAL auf die Thesen vom SDS

Das Thesenpapier von Karl Katheder haben wir gelesen und zur Kenntnis genommen. Da der Genosse seine Kritik an studentische Politik exemplarisch an Marcel veranschaulicht hat, sah sich Marcel dazu veranlasst, seinerseits auf die Thesen zu reagieren. So ist der Titel des Beitrags der Kürze wegen zwar mir den Gruppennamen beschrieben, tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch um einen Gedankenwechsel zwischen den Genossen Karl Katheder und Marcel. Dass das ganze sich etwas hingezogen hat, ist auf die Verpflichtungen im zweiten Prüfungszeitraum zurückzuführen sowie dem Umstand zu schulden, dass Marcel gerade an seiner Bachelor-Arbeit schreibt. Eine weitergehende Debatte über dieses Thema finden wir lohnenswert, und stehen der ganzen Sache sehr offen gegenüber.

Antworten auf Karl Katheder