Am 28.Januar gibt es eine Antifaschistische Demonstration in Hamburg. Den Aufruf dazu findet ihr hier
Die CAU ist dank des Arbeitskreises kritischer Studierender nicht nur ein Ort um Scheinen hinterher zu laufen, sondern bietet auch die Möglichkeit der Aneignung von Kritik:

Zu der erfolgreichen Kundgebung am 6.11, gibt es nun auch einen Bericht auf Indymedia:
Der aus antifaschistischer Sicht sehr erfolgreiche Tag wurde in Form einer Kundgebung begangen. Verschiedene Redebeiträge zu den Verstrickungen der „Teutonia“ nach rechts, Sexismus in Burschenschaften, deutsche Opfermythen und Wehrmacht (insbesondere Reichsmarine) wurden gehalten und mit lauter Musik dem grauem Wetter getrotzt und so manches dumpfe Hirn hinter der Mauer gleich mit weichgekocht. Mit Parolen wie „Lieber ein Geschwür am After als ein deutscher Burschenschaftler“ wurde den Korporierten deutlich gemacht, was von ihnen zu halten ist. Auch Anwohner_innen und Passant_innen wurden informiert, was für Menschen dort eigentlich in der Villa nebenan wohnen.
Wir treffen uns am Mittwoch den 19.10 gegen 19:00 in der Hansastraße 48 – interessierte sind herzlich zur Teilnahme am Gruppenabend eingeladen.
Das Semester geht langsam aber sicher wieder los, und ebenso die Aktivität unser Hochschulgruppe.
Als Start in das Semester soll es am 22.10 im Subrosa einen Vortrag von Classless Kulla zum Thema Leben im Rausch geben:
Das Wort “Rausch” beschreibt einen Wahrnehmungsüberhang, etwas, das den Sinnen meist diffus und unscharf hinzutritt, das sinnliche Erleben verstärkt, erweitert, verwirrt; in dem sich der Verstand verlieren und verlaufen kann. Im Kapitalismus verengt sich all dies auf die Frage nach den Mitteln, mit denen sich bestimmte Rauschzustände herbeiführen lassen, als Waren, die produziert, vertrieben und konsumiert werden können: Es soll gleichzeitig so viel wie möglich aus den Menschen herausgeholt und so viel wie möglich in sie hineingesteckt werden, und diejenigen, aus denen nicht genug rauskommt und in die nicht genug hineingeht, sollen bei der ganzen Prozedur nicht stören.
Der Vortrag behandelt die Geschichte der beiden großen globalen Verbotswellen der letzten reichlich 100 Jahre, die den heutigen Zustand zwischen vergeblicher Jagd nach nüchterner Zurechnungsfähigkeit, Betäubung mit Hang zur Selbstzerstörung und unbefriedigendem Gewohnheitsgebrauch immer noch prägen. Für alle, die sich angesichts dieser Lage dennoch dem Projekt von bewußt herbeigeführtem oder zugelassenem Rausch und einer bedürfnisorientierten Produktionsweise widmen wollen, sollte es sich nicht ausschließen, sich vom allgemeinen Dauerrausch auszunüchtern und die kritische Vernunft behutsam zu berauschen. Wie das praktisch auszusehen hätte, kann nach dem Vortrag diskutiert werden.
Später am Abend (21:00) gibt es dann noch ein Konzert mit Classless Kulla und Istari Lasterfahrer in der Alten Meierei.

Die Wahlergebnisse sind fertig und können hier eingesehen werden. Es sind nicht ganz die von uns erwarteten 99% für die Lal geworden, eine ausführliche Stellungsnahme durch das Zentralkomitee folgt.
… Zitiert der Blog Spiegelschrift, und beteiligt sich an der Debatte über die Universität im Kapitalismus – deshalb zitierien wir hier an dieser Stelle mal Spiegelschrift:
Nicht die bessere Universität ist das erkämpfenswerte Ideal, nicht einmal die kritische Universität. Eine kritische Universität kann einzig die Abschaffung der Universität bedeuten, die Zerschlagung aller ihrer konstitutiven Bestandteile: Der Dozentierenden-Studierenden-Trennung (wie auch die Aufhebung der Trennung zwischen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Teilnehmer_innen), des Noten-, Abschluss- und Fachsystems, d.h. des Ausbildungscharakters, ihre Begrenzung nach Außen, ihre räumliche und inhaltliche Abgesondertheit – schließlich die Trennung von Theorie und Praxis, die die Universität noch in der Forderung nach mehr Praxisnähe reproduziert. All dies ist innerhalb einer kapitalistisch verfassten Gesellschaft nicht zu erwarten – warum also überhaupt eine spezifisch universitäre Politik?
Das Thesenpapier von Karl Katheder haben wir gelesen und zur Kenntnis genommen. Da der Genosse seine Kritik an studentische Politik exemplarisch an Marcel veranschaulicht hat, sah sich Marcel dazu veranlasst, seinerseits auf die Thesen zu reagieren. So ist der Titel des Beitrags der Kürze wegen zwar mir den Gruppennamen beschrieben, tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch um einen Gedankenwechsel zwischen den Genossen Karl Katheder und Marcel. Dass das ganze sich etwas hingezogen hat, ist auf die Verpflichtungen im zweiten Prüfungszeitraum zurückzuführen sowie dem Umstand zu schulden, dass Marcel gerade an seiner Bachelor-Arbeit schreibt. Eine weitergehende Debatte über dieses Thema finden wir lohnenswert, und stehen der ganzen Sache sehr offen gegenüber.
Der SDS-Kiel hat ein Thesenpapier zu den Forderungen des Bildungsstreikes und der Hochschule im Kapitalismus erstellt, was wir an dieser Stelle dokumentieren möchten.
Thesenpapier



